Wo legt Carl Cox auf?
Carl Cox hat schon in jeder erdenklichen Location gespielt, von schwitzigen Kellern bis zu Stadien. Am 7. August 2026 kommt eine besonders ungewöhnliche dazu: die Cave Romane, ein 2.000 Jahre alter ehemaliger römischer Steinbruch bei Pula an der istrischen Küste Kroatiens. Jahrhunderte des Steinabbaus haben ein natürliches Amphitheater aus Kalksteinwänden hinterlassen. Das Set beginnt um 22 Uhr Ortszeit. Tickets gibt es bereits über Entrio ab 49 Euro, BSH Events übernimmt die Promotion.
Wie wird die Produktion aussehen?
Die gesamte Show ist um den Steinbruch herum gebaut. Die Produktionsfirma Highscream verantwortet die Visuals: Lasermapping, immersives Licht und großflächige Projektionen auf die Felswände, die die Wände verwandeln, ohne den rohen, halb ausgehöhlten Charakter des Ortes zu verlieren. Der Stein liefert ein natürliches Echo und eine Sichtachse, die alle auf dieselbe Wand ausrichtet, sodass der Ort einen Großteil der Arbeit erledigt, bevor auch nur ein einziges Licht angeht.
Warum ist ein Rave im Steinbruch von Bedeutung?
Spektakuläre Orte wie dieser sind der Weg, auf dem etablierte Headliner unverzichtbar bleiben, während die Festival-Lineups immer austauschbarer werden. Cox hat immer verstanden, dass der Ort die halbe Miete ist, und ein römischer Steinbruch ist so weit von einem Festivalzelt entfernt, wie es nur geht. Und er ist nicht der einzige Zugpferd, das BSH dort aufbaut: Amelie Lens ist am 3. Juli Headliner an denselben Wänden, einen Monat vor ihm, was zeigt, dass der Veranstalter eine ganze Saison um den Fels herum aufzieht und keinen einmaligen Coup.
Ein 2.000 Jahre alter Steinbruch, ein Laserrig und Carl Cox um 22 Uhr: das ist die Art von Kulisse, die den Abend verkauft, bevor auch nur ein einziger Track angekündigt ist.

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