Was hat Echostage tatsächlich eingebaut?

Der Saal mit 3.000 Plätzen im Nordosten Washingtons hat seine alte PA herausgerissen und eine Gewichtsklasse zugelegt. Echostage läuft jetzt auf einem L-Acoustics-L-Series-Rig, demselben L2-Line-Array, das über den großen Festivalbühnen und Arena-Touren hängt, geplant und eingebaut vom Integrator Showtime Sound. Jede Seite fliegt ein L2 über einem L2D, dahinter vier KS28-Subs in Cardioid, damit der Bass zum Publikum geht und nicht zurück ins Pult. 16 weitere KS28 stehen in acht Stapeln zu zweit entlang der Bühne. Ein A15 Focus über einem A15 Wide übernimmt die Fills, und die Monitore laufen auf Kara II über KS21.

Warum eine Arena-PA in einen Club?

Weil es praktisch die Künstler verlangen. Echostage bucht dieselben Acts, die Hallen füllen, und deren Rider setzen inzwischen eine Abdeckung auf L-Acoustics-Niveau voraus. Das Technik-Team des Hauses nennt die Richtwirkung des L2 als den eigentlichen Unterschied: weniger Energie, um den Raum voll klingen zu lassen, weniger Reflexionen von der Rückwand, ein gleichmäßigerer Sound von der Schranke bis zur hinteren Bar.

Die Richtwirkung war beeindruckend: wie viel weniger Energie nötig war, damit es voll und wuchtig klingt.

Genau das reicht über Washington hinaus. Ein Club, keine Tour-Verleihfirma, besitzt jetzt eine der begehrtesten Anlagen des Live-Sounds, in einem Saal, der derzeit seine Region in der DJ-Mag-Top-100-Clubs-Liste anführt. Die Anlage zu besitzen statt sie Abend für Abend zu mieten, ist der ganze Punkt.