Warum ist ein offizieller Prophet-5 wichtig?

Jahrzehntelang konnte man Emulationen des Prophet-5 von 1978 kaufen, einem der ikonischsten analogen Polysynths, die je gebaut wurden, doch keine trug den Segen von Sequential. Dieser hat ihn. GForce Software hat ihn in Partnerschaft mit Sequential entwickelt, es ist also der erste offizielle Prophet-5 in Software und kein von außen gebauter Klon.

Der zentrale Trick: Er modelliert drei Hardware-Revisionen. Rev1 und Rev2 liefern den SSM-Filter und Hüllkurvencharakter, jenen roheren, unberechenbareren frühen Klang. Rev3 wechselt zum Curtis-Filter und Hüllkurvenverhalten, der strafferen, gleichmäßigeren Stimme, die den meisten beim Stichwort «Prophet-5» in den Sinn kommt. Alle drei in einem Fenster zu haben heißt, die Ära zu wählen, die zum Track passt.

Was steckt wirklich drin?

Die Preset-Bibliothek übersteigt 460 Sounds. Dazu gehören die 38 originalen Werks-Patches von 1978, sodass du genau die Klänge aufrufen kannst, mit denen der Synth ausgeliefert wurde, plus mehr als 420 moderne Patches für die heutige Produktion.

Bei der Architektur geht er über das Original hinaus. Es gibt eine Dual-Layer-Engine mit den Modi Layer, Split und Alternate, bis zu 10 Stimmen pro Layer und einen unabhängigen Arpeggiator sowie einen Akkordmodus pro Layer. Das «X-Modifiers»-System gibt fast jedem Parameter seine eigene Hüllkurve und seinen eigenen LFO, also weit mehr Modulation, als irgendein Prophet-5 aus Hardware je geboten hat.

GForce Software ist mit echter Sorgfalt an das Instrument herangegangen, und niemand kommt dem Charakter und der Musikalität der Hardware näher.

Dieser Satz stammt von David Gibbons, CEO von Sequential, und aus dem Mund der Firma, der der Name gehört, hat er Gewicht.

Wie passt er in dein Studio?

Es gibt zwei wählbare FX-Slots, dazu dedizierte Delay, Reverb und Pan Spread, mit Chorus, Phaser, Filter, Distortion, Tremolo und Compressor in den Slots. Er beherrscht volles MPE, hat ein umfassendes MIDI-CC-Mapping und eine voll skalierbare hochauflösende Oberfläche.

Die Formate umfassen VST2, VST3, AU, AAX und Standalone, auf Mac (Intel und nativ Apple Silicon) und PC, mit macOS 10.15 oder neuer beziehungsweise Windows 7 oder neuer und 8 GB RAM. Eine 7-Tage-Demo steht bereit, falls du ihn vor dem Kauf hören willst.