Was bringt Hot Creations wirklich zurück?
Hot Creations, das 2010 von Jamie Jones und Lee Foss gegründete Tech-House-Label, bespielt ein komplett renoviertes Bora Bora im Playa Soleil, Playa d'en Bossa, diesen Sommer an drei weiteren Freitagen: 7. August, 4. September und 25. September. Das Format bleibt das Markenzeichen des Labels: ein etablierter Name und ein aufstrebendes Talent auf demselben Line-up statt gestapelter Headliner. Jedes Ticket beinhaltet außerdem Zugang zu den After Hours im Playa Soleil, die um 23 Uhr übernehmen, sobald die Tagesparty endet.
Wer spielt wirklich?
Die drei Termine verteilen das Line-up über den Label-Roster. wAFF headlinet am 7. August, Dusky und Richy Ahmed schließen den 4. September ab, und Patrick Topping legt am 25. September back to back mit Miguel Campbell auf, mit Lee Foss ebenfalls auf dem Bill. Genau mit diesem Line-up-Ansatz baut sich Hot Creations seit über zehn Jahren seinen Ruf auf: Leute aus dem eigenen Label statt Festival-Headliner, die nur für die Saison eingeflogen werden.
Warum ist ein renoviertes Bora Bora gerade jetzt wichtig?
Bora Bora ist seit den frühen 1980er Jahren einer der prägenden Namen der Strandpartys von Playa d'en Bossa, und der Umbau unter dem Namen Playa Soleil bewahrt diese Identität und modernisiert gleichzeitig den Ort selbst. Das reicht über Nostalgie hinaus. Der Inselrat von Ibiza hält das Lizenzierungsverfahren für Clubs (PIAT) für neue Standorte seit Jahren eingefroren, während sich unregulierte Beachclubs und Villenpartys außerhalb dieses Systems weiter vermehren. Dass eine etablierte, lizenzierte Marke sich für die Renovierung und Reinvestition in einen bestehenden Tagesclub entscheidet statt für einen Umweg, ist genau das Gegenteil von dem, wo ein Großteil dieses unregulierten Wachstums gerade stattfindet.
Hot Creations funktioniert immer noch nach der Idee, mit der das Label 2010 gestartet ist: Leute, die wirklich auflegen können, nebeneinander stellen und den Floor den Rest erledigen lassen.



