Warum zählt eine 20-jährige Albumlücke wirklich?
Roger Sanchez brachte «Spectrum» am 5. Juni 2026 heraus, und es ist sein erstes Studioalbum seit zwei Jahrzehnten. In einer Szene, die heute auf Single-Drops und wöchentliche Playlist-Adds läuft, ist es eine Ansage und kein bloßer Rollout, wenn eine New Yorker Figur der ersten House-Generation ein ganzes Werk bauen will. Sechs Jahre hat er daran gearbeitet. Stell das dem Laufband gegenüber, in dem fast alle Künstler feststecken, und die Rechnung sagt dir, was für eine Platte das ist.
Zwanzig Jahre zwischen Alben, sechs Jahre Arbeit: Das ist ein Werk, kein Wegwerf-Content.
Wer ist auf der Platte?
Die Gästeliste ist echte House-Musik, keine Features für den Algorithmus. Fedde Le Grand ist dabei. Karen Harding singt auf «How Do We Say Goodbye», einer der Singles, die vor dem Album neben «Temptation» erschienen. Kelli-Leigh und Kele Le Roc liefern die Vocals, und es gibt Auftritte von Melanie C und Donae'o.
Was ist der Pacha-Plan?
Sanchez lässt das Album nicht im Streaming schlafen. Seine «Flower Power»-Residency im Pacha Ibiza läuft 10 Samstage in Folge, vom 13. Juni bis 29. August 2026, mit Gästen von großen House-Namen über die Album-Kollaborateure bis zu aufstrebenden Talenten. Die rote transparente Dreifach-Vinyl-Edition folgt am 26. Juni. Ein Album und ein Raum, um es zu spielen: Das ist der Old-School-Zug, und fast niemand macht heute noch beides.



